Archive for the 'Personal' Category

Parkour

Tuesday, December 5th, 2006

Gibt es in Dresden Leute, die Lust auf Parkour haben? Ich finde diesen Sport so geil. Gut gemachtes Video gibts hier (60MB!). Vor und während der Party auf dem Bayreuther Ultimate Turnier (6.Platz von 12) hab ich mich mit meinem Bruder bisschen bei Parkour ausprobiert, nur so bisschen, aber es hat schon unheimlich Spaß gemacht!
Die Grundlagen sind hier zu finden.

LA Crash

Tuesday, November 14th, 2006
Ganz vergessen, diesen Film zu erwähnen. Leute. In verdammt vielen Filmen wird verdammt viel schwarzweiß gezeichnet. Viele Figuren gehören ziemlich gut einer Seite an. Ist das im wahren Leben wirklich so? LA Crash ist ein Film, der sagt: Leute, glaubt diese ganze 0/1 schwarzweiß binäre System nicht. Es ist viel komplizierter und man muss unendlich differenzieren. So sehr differenzieren, dass man in seiner schwarzweiß-Denkerei völlig überfordert ist.
Also ein Film, der wirklich zum Nachdenken anregt, der meiner Meinung nach wirklich verändern und vor allem eigene Gedanken relativieren kann. Ein Film über Rassismus in den Vereinigten Staaten. Nicht langweilig, nicht naseweiß. Stattdessen spannend, schmerzlich und erleuchtend.
Dieser Film ist sehr, sehr empfehlenswert!

The children of men

Friday, November 10th, 2006
Ein düsterer Endzeit Thriller mit an sich einfacher Story: 2027 gibt es nur noch Erwachsene. Die Menschheit ist 2009 unfruchtbar geworden. England ist der einzige funktionierende Staat, der Rest der Welt liegt brach. Aber auch in England haben sich die Zeiten geändert, das Leben ist militarisiert, Flüchtlinge werden abgeschoben oder umgebracht, überall sind Stacheldraht und Konflikte zwischen Untergrundkämpfern und der Staatsmacht. Mittendrin der Hauptakteur, der durch Zufall zum Beschützer einer flüchtigen Schwangeren wird, die eine Weltsensation darstellt. Dabei geraten beide zwischen alle Fronten.
Beachtlich am Film ist die Umgebung, die Werbung auf der Straße, an die Wand geklebte Zeitungen bringen einen zum Kopfschütteln. Spätestens bei KZ-ähnlichen Szenen und Guantanamokapuzen auf dem Kopf ist man erschüttert. Ständig gibt es aktuelle Bezüge und Details, die den Zuschauer erschrecken.
Die Glaubhaftigkeit gewinnt der Film letztlich auch durch teilweise arg realistische Szenen. Ein Baby wird geboren und es wird so echt gezeigt, dass man sich unweigerlich fragt, ob es wirklich echt war. Die Kriegsszenen am Ende erinnern an Blackhawk Down, wieder ein Realismus, der es dem Zuschauer leicht macht, mitzufühlen.
Fazit: Wer Untergangsszenarios mag, wird mit diesem Film bestens bedient! (Und ganz hoffnungslos ist der Film ja nicht..)

Vorbei mit websitetuning

Thursday, November 2nd, 2006

Jetzt muss ich endlich mal wieder was sinnvolleres machen, Diplom und so. (Und Partys..) Also ich raffe mich auf. Ab morgen bin ich im Stress..

A bittersweet life by Kim Jee-Wong

Wednesday, November 1st, 2006
Mit einer unglaublich präzisen Ästhetik, klaren, und gleichzeitig sehr grausamen Bildern zeigt Kim Jee-Won den Weg eines Kämpfers, der vom Jäger zum Gejagten und schließlich zum Rächer wird. Obgleich die Geschichte zuerst trivial klingt, sie fühlt sich nicht so an! Das liegt sicher auch daran, dass Filme aus Südkorea nicht unbedingt ein Happy End zeigen und man daher wirklich nicht weiß, wie böse das Ende ausschaut. In die Riege großer Filme über Rache aus Südkorea fügt sich “A Bittersweet Life” nahtlos ein. (Andere südkoreanische Filme: “Old Boy”, “Sympathy for Lady Vengeance”, “Sympathy for Mister Vengeance”).
Er entwickelt eine völlig eigenständige Darstellung des Untergrundes, die stark von dem üblichen grenzenlosen Rumgeballere abweicht und viel, viel authentischer wirkt. Kult!

Harry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

Wednesday, November 1st, 2006

Ein breit angelegter Gesellschaftsroman, der in den 1960ern und 1970ern spielt. Die Geschichte ist am Ende etwas zu abgefahren, aber die Dialoge zwischen zwei der Hauptcharakteren sind grandios. Hier merkt man, wie wenig man weiß, denn diese Beiden scheinen alles zu wissen.  Schon dafür lohnt es sich!

Mathilde - Eine große Liebe (Un long dimanche de fiançailles) by Jean-Pierre Jeunet

Wednesday, November 1st, 2006
Wer kennt nicht “Die Fabelhafte Welt der Amelie”? Und wer kennt “Mathilde - eine große Liebe”? Mh.
Dieser Film spielt im Krieg. Eine Frau bekommt Nachricht, dass ihr Mann gefallen ist, aber sie will es nicht glauben. Sie begibt sich auf eine Reise, um der wahren Geschichte auf den Grund zu kommen.
Nicht nur die Story ist spannend, auch wird der Krieg hier einmal nicht schöngefärbt. Die schönen, warmen und harmonischen Bilder und Kamerfahrten stehen in starkem Kontrast mit dem Abgebildeten. Hier ist der Krieg noch grausam, der Film gleichsam herzerweichend.

Delicatessen by Jean-Pierre Jeunet

Wednesday, November 1st, 2006

Etwas kannibalistisch, und doch herzzerreißend komisch! Dieser Film ist Kult und ein Meisterwerk des Films! Kameraeinstellungen, Ton und Bilder sind absolut superb. Dieser Film zeigt, dass auch die nachfolgenden Filme von Jean-Pierre Jeunet Grandios werden mussten: “Die fabelhafte Welt der Amelie” und “Mathilde”!

Der rote Kakadu

Wednesday, November 1st, 2006
A nearly average movie which is very interesting for people living in Dresden, Germany (such as myself) who did not really experience the GDR and its restrictions. I don’t know how much it really was like that but you get at least an idea.

Tuvalu

Wednesday, November 1st, 2006
Tuvalu is real cinematic art. There are nearly no spoken words in the movie, and you won’t miss them! You have to watch attentively to understand and then hopefully get infected by the so sympathic main characters and its very unique style. A must!